Flüchtlingsprojekt MOIN & MEHR

Seit dem Frühjahr 2016 unterstützt die Alraune gGmbH in engem Austausch mit den Kolleginnen & Kollegen der fördern&wohnen Folgeeinrichtung Walddörferstraße in Wandsbek sowie ehrenamtlichen Helferinnen & Helfern am Standort, Flüchtlinge auf ihrem Weg in eigenen Wohnraum, in den Arbeitsmarkt, bis zur Anerkennung, beim Deutsch Lernen und vielem mehr.

 

 

Ein erfahrenes Team aus Integrationscoaches, ausgebildeten Fachkräften und Dolmetschern vermittelt die Inhalte der einzelnen Module eines Begleitkurses zu einem Integrationskurs, der in Zusammenarbeit mit SBB-Kompetenz gGmbH dort stattfindet. Die Geflüchteten der Begleitkurse stammen vorwiegend aus den Ländern Eritrea, Syrien, Iran und Irak.

 

 

Es geht um die Alltagsbewältigung (Behördengänge, Wohnungssuche, Gesundheitssystem etc.), den Arbeitsmarkt (Pflege und Gesundheit, Hafen, Medien etc.) und Berufsorientierung (Wege in Arbeit). Aber unsere Unterstützungsleistungen in der Walddörferstraße gehen weit über das Kursangebot hinaus.

 

 

Die Geflüchteten finden fundierte rechtliche Beratung, ein internationales Café tschai., Unterstützung rund um Bewerbungsunterlagen, Begleitung zu Behörden, Integration in Sport und kulturelle Aktivitäten, ärztliche Versorgung und vieles mehr.

 

 

Viel freiwilliges Engagement unterstützt vor allem diejenigen, die keinen Anspruch auf einen Integrationskurs haben, aber dennoch Mitmachen, Lernen und Kontakte knüpfen möchten.

 


Das Team leistet mehr, als die Kurse durchzuführen:

  • Geflüchtete ohne Anspruch auf einen Integrations-Kurs - d.h. wer noch nicht anerkannt ist oder keine gute Bleibeperspektive hat etc. - bekommen, soweit die Kapazitäten der Gesellschaft sowie der Ehrenamtlichen es zulassen, täglich jeweils zwei Stunden Unterricht.
  • Es werden Anschlussperspektiven für die und mit den Geflüchteten erarbeitet. Die Orientierung liegt vor allem auf Mangelberufen wie Gebäudereinigung, Pflege, Bäcker, Gastronomie, Garten- und Landschaftsbau u.a. Zudem werden passende Ausbildungs-Vorbereitungsmaßnahmen entwickelt.
  • Ein kleines internationales Café tschai vor Ort mit freiem Internetzugang dient als Treffpunkt auch für die Nachbarschaft und bietet ab 12 Uhr Heiß- und Kaltgetränke aus eigener Produktion, die von Fachkräften und Geflüchteten gemeinsam zubereitet und ausgegeben werden. Ein Klavier wird besonders gern genutzt.
  • Das Café tschai wird für Familienfeiern, Hochzeiten und Geburtstagsfeiern gern vermietet!
  • In der Aula und der Sporthalle der ehemaligen Schule stehen vielfältige Aktivitäten für Sport und Tanz zur Auswahl. Kooperationen mit unterschiedlichen Sportvereinen führen zur Integration der Geflüchteten.
  •   Das junge Orchester Hamburg gastiert in unseren Räumen, es nutz die Aula zum Teil auch für seine Konzerte und freut sich über engagierte weitere Musiker.
  • Die auch von den NachbarInnen gut besuchten Halbjahresfeiern ziehen ein vielfältiges Publikum an!
  • Das Sommerfest wurde am Ende der Hamburger Sommerferien bereits gemeinsam mit der ehrenamtlichen Helfergruppe und den MitarbeiterInnen der Folgeeinrichtung organisiert. Siehe Wochenblattbericht.
  • Das Jahr 2017 haben wir im Januar gemeinsam mit der Nachbarschaft begrüßt. Die Highlights des Abends waren die Musikacts LaLeLu, Oriental Band und eritreische Beats und Gesänge von Tesfom und Mulue! Zu Kerzenschein und Wein boten engagierte Teilnehmer üppige Platten mit Häppchen und Happen aus aller Welt durch die hungrige Menge. Siehe Wochenblattbericht.
  • Ein Delegation Sportbegeisterter hat erfolgreich am 5 km Lauf der Wandsetaler Runde teilgenommen und dabei für gute Stimmung gesorgt. Siehe Wochenblattbericht.